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Eine Ausstellung über den Regen, den Fluss und
die Zeit entlang des Eschbachs
Kuratorin Ulrike Böhme
in Zusammenarbeit mit: Regionale
2006 Agentur GmbH
Im Juni 2006 wurde der Eschbach zwischen Unterburg und Heintjeshammer
zu einem besonderen Ort.
Auf einem 7 km langen Parcours verwandelten international bekannte Künstler
genauso wie Künstler
aus der Region und Studenten der Kunstakademie Münster diesen Ort und
machten einen Spaziergang
entlang des Wanderweges für vier Monate zu einem einmaligen Erlebnis...![]()
Die Ausstellung thematisierte das, was diesen Ort besonders charakterisiert:
Reste von frühindustriellen Anlagen, Kotten und Hämmer, sowie Teiche,
Stauwehre und Seitenkanäle machen die Geschichte des Ortes sichtbar. Der
Eschbach hat viel erlebt. Er zeigt erlebte Zeit.
Die künstlerischen Arbeiten der Ausstellung bezogen sich daher nicht
nur auf den Ort, sondern auch auf ein Thema: Die Ausstellung "In Strömen" war eine Ausstellung über
die ZEIT.
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen...". Dieses Fragment
des griechischen Philosophen Heraklit beschreibt, was das Wesen des Flusses ist:
Der stetige Wandel, die Unwiederbringlichkeit des Moments, das "jetzt noch
- gleich nicht mehr". Das fließende Wasser formuliert Zeit. Der
Eschbach wurde eine Metapher für Zeit.
In einem Ideenwettbewerb wurden sowohl bildende als auch Künstler aus
anderen Disziplinen (Schauspiel/Musik) angefrag und neun Künstler ausgewählt,
ihre Ideen zu realisieren:
Sissel Tolaas, Berlin - Esther Polak, Amsterdam - Bianca Grzanowski, Münster
- Stefanie Klingemann, Münster - Christian Hasucha, Berlin - Susanne Hinkelbein,
Eglingen - Diemuth Schilling, Wuppertal - Roman Signer, Luzern - Ritula Fränkel
und Nicolas Morris, Darmstadt.
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