Entlang der Flussläufe von Wupper und Eschbach wurde das
Projekt von der Künstlerin Ulrike Böhme im Rahmen der Regionale
2006 realisiert.
In dieser Region hatte Wasser nicht nur Bedeutung. Es war das Wichtigste überhaupt
und so haben sich hier im Laufe der Jahrhunderte eine Vielzahl von Namen entwickelt,
welche die Flüsse und ihre Orte benennen.
Das Kunstkonzept sah vor, dem Wasser noch weitere, neue Namen zu geben. Namen,
welche die Vielfalt des Wassers erlebbar machen... ![]()
Ulrike Böhme entwickelte Objekte aus Stahl, die besondere Wahrnehmungen ermöglichen,
Blicke leiten und Ohren spitzen lassen. Wassersehrohre, Wasserhörrohre
und Regenhörtonnen wurden an den Wanderwegen aufgestellt und liesen besondere
Wasserdetails erkennen.
Die Wasserdetails sollten jedoch nicht nur betrachtet werden. Sie sollten einen
Namen bekommen! Denn der Name macht das jeweilige Detail einzigartig, unverwechselbar,
bezeichnet sein Wesen, verleiht ihm Poesie.
Der erste Tauftag fand am 5. November 2006 statt... ![]()
Menschen aus der Region wurden zu Namensgebern. Ab Juli 2006 wurden in einem Wettbewerbsverfahren
die schönsten, eindrücklichsten, treffsichersten Namen ausgewählt. Während einer Tauffestwanderung verliehen die Paten den jeweiligen
Wasserorten dann ihren Namen.
In den folgenden Jahren sollen weitere Wasserseh- und Wasserhörrohre,
sowie Regenhörtonnen dazukommen. Jetzt aber finanziert von privaten
Geldgebern, die sich ihren Wasserort an den Flüssen von Wupper
und Echbach schaffen und ihn benennen wollen.
1000 Wassernamen sollen es werden im 1000Wassertal. ![]()
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